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Presse-Echo

zum Turnier

Der Trakehner Zuchtbezirk Bayern lud am 10. September 2011 zu einer Verkaufsschau für Trakehner Pferde ein. Im Rahmen des Bayerischen Trakehner-Turniers auf der idyllisch gelegenen Reitanlage Ried in Mainburg präsentierten sich ausgewählte Nachwuchs-Sportpferde und einige Fohlen.

Im vergangenen Jahr gab die Reitanlage Ried eine grandiose Premiere als Austragungsort für dieses Turnier – und nach der ersten Premiere folgt in diesem Jahr eine zweite: Im Rahmen eines Verkaufsabends am Samstag erwarteten die Zuschauer Rohdiamanten aus den Züchter- und Ausbildungsställen. Die Plattform als Verkaufsabend war neu, die Idee, das in ein Turnier einzubinden, nicht unbedingt. Schon vor Jahren hatte der Zuchtbezirk Bayern seinen Züchtern eine ähnliche Plattform für verkäufliche Reitpferde im Rahmen des CIC***-Turniers in Kreuth geboten.

Aber noch etwas war neu: Verkäufe vor Ort und das so genannte Nachgeschäft in den Wochen nach einem solchen Verkaufstag sind bekannt. Bei dieser Veranstaltung hatte die Werbung zusammen mit der detaillierten Präsentation der Verkaufspferde im Internet schon im Vorfeld für viel Interesse gesorgt. Erfreulich für die Züchter, dass bereits vor Beginn der Veranstaltung für eine Reihe von Pferden aus der Kollektion der Verkauf erfolgt war – aber natürlich gab es keine Lücken, denn das Team um Cheforganisatior Wolfgang Moll hatte umgehend für "Nachschub" gesorgt.

Der Zuchtbezirk Bayern als Veranstalter zieht ein positives Fazit der Veranstaltung. Wolfgang Moll aus dem Delegiertenkreis: „Wir wollten den Züchtern bei der Vermarktung mit einer für sie kostenlosen entsprechenden Plattform helfen. Das ist uns, glaube ich, gelungen.“

Die Premiere hatte doch eine ganze Reihe neugieriger Interessenten in die einladend geschmückte Halle gelockt. Bruno Six führte nach einem kleinen Sektempfang in gewohnt kurzweiliger und kompetenter Kommentierung brillant durch den Abend. Die Qualität der Kollektion übertraf viele Erwartungen – Jutta Linner etwa, langjährige „First Lady“ des Zuchtbezirks „… war baff. Da konnte man sich wirklich ein Pferd aussuchen, eines besser als das andere!“ Viel Anerkennung fand auch die ausbildungsgerechte Vorstellung der Pferde bei diesem Verkaufsabend. Kein unnötiges Gestrampel, gut sitzende Reiter/Innen und auch die „Grünschnäbel“ der Kollektion präsentierten nach der einen oder anderen Schrecksekunde locker, was ihnen die Gene auf den Weg gegeben haben und was sie zum Teil im Ausbildungsförderprogramm des Verbandes gelernt hatten.

Wenn man die Zustimmung am Applaus festmachen möchte, so hat manches Pferd aus der Kollektion „seine“ Zuschauer durchaus in den Bann ziehen können. Im Gespräch an der Bande und im Festzelt waren viele positive Stimmen zu hören – und bei zünftig bayerischer Verpflegung und dem einen oder anderen Gläschen "Hopfenblütentee" dürften in der Holledau noch einige zarte Bande zwischen Verkäufern und Kaufinteressenten geknüpft worden sein ...