Am heutigen Donnerstag begeht Annimie Meinen im niederbayerischen Tann einen hohen runden Geburtstag. Bei Damen sagt man es ja eigentlich nicht – aber in dem Alter darf man wieder, oder? Es ist der Achtzigste!

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau, heißt es ja immer – und genau das ist Anna Maria Meinen. Während Ehemann Hartwig, beruflich noch sehr eingespannt, immer wieder von Pferden, speziell Trakehnern und ganz besonders einer Zucht schwärmte, hielt sie Haus, Hof und Familie zusammen. Aber auch sie begeisterten Geschichte und Kultur der Rasse mit dem Bezug zur Elchschaufel. Zu Beginn der 70er-Jahre war es soweit: Meinens konnten sich den Traum eines eigenen Hofes in der Nähe von Pfarrkirchen erfüllen. Wohnhaus und Stallungen entstanden ganz nach ihren eigenen Vorstellungen.

Annimie Meinen sind die Pferde in diesen inzwischen über „vier Jahrzehnten Zweisamkeit mit dem Trakehner Pferd“ so ans Herz gewachsen wie Kinder. Sie hilft und bestärkt ihren Mann, wo es nötig ist, holt ihn aber durchaus beizeiten von etwaigen Höhenflügen wieder auf den Teppich der Realität zurück. Die Freude über große und kleine züchterische Erfolge motiviert. Und Annimie Meinen kümmert sich rührend um alle Vierbeiner im Stall – von der betagten Rentnerin bis zum gerade geborenen Fohlen wissen sie alle ihre Streicheleinheiten zu schätzen.

Der Zuchtbezirk Bayern gratuliert recht herzlich und wünscht alles, alles Gute, vor allem natürlich Gesundheit und weiterhin viel Freude an den Trakehnern!